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 Pressestimmen zu "Storchenhelfer"

"Mit STORCHENHELFER spricht Miriam Covi das eher ungewöhnliche Thema der künstlichen Befruchtung an, das sie aber mit einer Menge Humor und dem nötigen Funken Romantik liebevoll verpackt. (...) So ist der Autorin ein unterhaltsamer Liebesroman gelungen, der einen mit den Protagonisten mitlachen und mitleiden lässt, bis er nach vielen Hochs und Tiefs mit dem lang erwarteten Happy-End belohnt wird." LoveLetter, Mai 2015

"Ein wirklich schöner, leichter Roman, der jedoch trotzdem Tiefe mit sich bringt. Sympathische Charaktere und eine wirklich nette Story, die einen oft zum Lachen bringt, (...) aber auch hier und da mal zu Tränen rührt. Sehr empfehlenswert!"
Blog Buchzeiten, 04.06.2015

 

Leserstimmen zu "Storchenhelfer"

 "Eigentlich ist es ein ernstes Thema, unerfüllter Kinderwunsch. (...) Darf man darüber lachen? Wenn es so liebevoll verpackt ist, wie in diesem Buch, wenn es dann noch ein Happy End gibt, dann darf man.!"

 

"Die Autorin hat es wunderbar geschafft, ein emotional schwieriges Thema witzig, aber trotzdem echt zu beschreiben.."

 

 Leserstimmen zu "Eine Lüge, die Liebe, meine Familie und ich"

"Was für ein toller Roman - romantisch, lustig und trotz allem auch nachdenklich - ich bin völlig begeistert!"

 

"Flüssig geschrieben, tolle Charaktere und eine wunderbare Geschichte - ich kann das Buch eindeutig empfehlen!"

Picknick in Pubail

Veröffentlicht am 20.12.2015

Am Freitag der vergangenen Woche wollten wir Dhaka mal wieder verlassen. Der Smog war zu drückend geworden, die Bewegungsmöglichkeiten innerhalb unseres Diplomatenviertels zu begrenzt, die Baustellengeräusche aus der Wohnung über uns zu nervig. Wir waren schon einmal im „Pubail Resort“, einem Picknick-Park im nördlich von Dhaka gelegenen Distrikt Gazipur gewesen und wussten: Dort erwartete uns grüne Landschaft.

Um 8.30 Uhr morgens trafen wir mit unserem Wagen an einem Kreisverkehr in Dhaka fünf weitereAutos mit befreundeten Familien. Als Kolonne machten wir uns auf durch den Verkehr, der um diese Uhrzeit an einem Freitagmorgen (der Freitag ist ja hier im muslimischen Bangladesch der Sonntag) noch erträglich war.

So verließen wir beinahe ohne Stau die Stadt und rumpelten bald über holprige Landstraßen vorwärts gen Norden. Uns kamen zahllose farbenfroh bemalte LKW entgegen, die Zementsäcke zu den tausend Baustellen der Hauptstadt Dhaka transportierten. Menschen reisten auf den Dächern von überfüllten, klapprigen Bussen, deren Fahrer gern halsbrecherische Überholmanöver wagten. Immer wieder kommt es in Bangladesch zu tödlichen Unfällen mit Bussen, da diese meist so baufällig sind, dass sie fast auseinanderfallen. Außerdem sind die Fahrer oft erst 16 Jahre alt und haben noch nie eine Fahrtstunde gehabt, besitzen also logischerweise auch keinen Führerschein. Dementsprechend angespannt war ich die ganze Fahrt über. Besser wurde das Verkehrschaos auf den Landstraßen auch nicht durch die vielen hupenden Motorroller mit oft drei Mann „Besatzung“ (natürlich alle ohne Helme), die sich gern halsbrecherisch an uns vorbei drängelten. Um mich nicht zu sehr vom Verkehr verrückt machen zu lassen, betrachtete ich eingehend die Straßenränder, sah grasende Kühe und Ziegen vorbeiziehen, außerdem Reisfelder, Bananenbäume, Fabriken, kleine Bauernhöfe, schlichte Häuser, vor denen bunte Wäsche an Leinen in der Morgensonne trocknete.

 Was für eine Erleichterung, als wir nach einer dreiviertel Stunde Fahrt endlich den Picknick-Park in Pubail erreichten. Dieser privat geführte Park ist nicht nur bei Ausländern beliebt, auch viele einheimische Familien genießen gern die Aussicht auf Reisfelder, grüne Wiesen, ein wenig Wald, Teiche mit pinkfarbenen Seerosen. Was für eine willkommene Abwechslung zum überfüllten, lauten Dhaka! Hier hörten wir im Laufe unseres entspannten Ausflugstages hauptsächlich das fröhliche Ein Reisfeld wird gepflügtEin Reisfeld wird gepflügtKreischen der Kinder, die barfuß über die Wiesen rannten, mit Stöckchen im Teich fischten und begeistert ein paar neugeborene Ziegen bestaunten. In der Ferne wurden Reisfelder mit einfachen, von Menschen gezogenen Pflügen bearbeitet, Fischer waren mit ihren Booten unterwegs, um einen Fang nach Hause zu bringen.

Außer uns und einigen einheimischen Familien war die Belegschaft eines ganzen Krankenhauses vor Ort, das einen Betriebsausflug machte. Da unsere Kinder unter anderem sehr damit beschäftigt waren, auf einen wunderschönen Baum mit weit auslandenden Ästen zu klettern, war ich ganz froh, dass wir so viele Ärzte und Krankenschwestern in Reichweite hatten – zum Glück brauchten wir sie jedoch nicht. Vielmehr waren unsere hellhäutigen Kinder eine Sensation für die Bangladeschis, die immer wieder unbekümmert mit unseren zwei Mädels für Kameras und Smartphones posierten – ohne Marco oder mich um Erlaubnis zu fragen.

Das ist hier in Bangladesch schon oft passiert. Unvergessen ist für mich der Nachmittag auf einem Indoor-Spielplatz in Dhaka, als sich eine vollverschleierte Einheimische unsere kleine Mia schnappte, ihren Gesichtsschleier lüftete und mit unserem blonden Mädchen strahlend für die Kamera ihrer Freundin posierte. Unsere Töchter und auch wir ertragen solche Aktionen mit Gelassenheit. Vielmehr freut es mich, dass unsere Mäuse auf so viel ehrliche Begeisterung stoßen – und mache meinerseits gern Fotos von den exotischen Einheimischen in ihren farbenfrohen Kleidern und besonders von den entzückenden Kindern.

 

Mittags bekamen wir köstliches bengalisches Essen serviert,  das zuvor über Stunden in den kleinen Koch-Hütten und unter freiem Himmel für uns zubereitet worden war. Für die Kleinen waren das Hühnchen, der Fisch, der Blumenkohl und leider sogar der Reis zu scharf, doch zum Glück gab es massenhaft neutrales „Chapati“, das auch in Indien sehr beliebte Fladenbrot.

 

 

Auch dieses Brot war zuvor ganz frisch zubereitet worden und wurde von den Kindern begeistert verschlungen.Chapati werden zubereitetChapati werden zubereitet

 

 

 

 

 

 

 

 

Am späten Nachmittag ging es zurück mit unseren sechs Autos Richtung Stadt. Der chaotische Verkehr Dhakas empfing uns wieder. Als einer unserer Wagen an einer sandigen Bodenschwelle hängen blieb, erwies sich unsere Kolonne als sehr hilfreich. Die Männer stiegen sofort aus, schlängelten sich zwischen den LKW hindurch, die auf der Straße in die Hafenstadt Chittagong Stoßstange an Stoßstange unterwegs waren, schoben den steckengebliebenen Wagen über die sandige Schwelle – es konnte weitergehen. In der Stadt löste sich unsere Kolonne dann auf, jedes der sechs Autos fuhr eine andere Strecke, der eigenen Wohnung entgegen. Es war ein schöner Ausflug nach Pubail – und es wird sicherlich nicht der letzte bleiben!

 

 

 

 

 

 

 

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