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 Pressestimmen zu "Storchenhelfer"

"Mit STORCHENHELFER spricht Miriam Covi das eher ungewöhnliche Thema der künstlichen Befruchtung an, das sie aber mit einer Menge Humor und dem nötigen Funken Romantik liebevoll verpackt. (...) So ist der Autorin ein unterhaltsamer Liebesroman gelungen, der einen mit den Protagonisten mitlachen und mitleiden lässt, bis er nach vielen Hochs und Tiefs mit dem lang erwarteten Happy-End belohnt wird." LoveLetter, Mai 2015

"Ein wirklich schöner, leichter Roman, der jedoch trotzdem Tiefe mit sich bringt. Sympathische Charaktere und eine wirklich nette Story, die einen oft zum Lachen bringt, (...) aber auch hier und da mal zu Tränen rührt. Sehr empfehlenswert!"
Blog Buchzeiten, 04.06.2015

 

Leserstimmen zu "Storchenhelfer"

 "Eigentlich ist es ein ernstes Thema, unerfüllter Kinderwunsch. (...) Darf man darüber lachen? Wenn es so liebevoll verpackt ist, wie in diesem Buch, wenn es dann noch ein Happy End gibt, dann darf man.!"

 

"Die Autorin hat es wunderbar geschafft, ein emotional schwieriges Thema witzig, aber trotzdem echt zu beschreiben.."

 

 Leserstimmen zu "Eine Lüge, die Liebe, meine Familie und ich"

"Was für ein toller Roman - romantisch, lustig und trotz allem auch nachdenklich - ich bin völlig begeistert!"

 

"Flüssig geschrieben, tolle Charaktere und eine wunderbare Geschichte - ich kann das Buch eindeutig empfehlen!"

Wieder da

Veröffentlicht am 02.05.2016

Nun sind schon die ersten vier Monate des neuen Jahres ins Land gezogen und ich habe diesen Blog sehr vernachlässigt. Die Gründe hierfür heißen Thailand (3 Wochen Urlaub im Januar), Familie (meine Eltern waren im Februar in Dhaka zu Besuch, weshalb wir ungewöhnlich viel unternommen haben), Mini-Mädels (die halten mich Tag für Tag auf Trab und bei Laune) und Manuskript (nachdem ich die erste Version meines Rom-Liebesromans Mitte März endlich an den Verlag abgeschickt habe, habe ich inzwischen die Ergebnisse der inhaltlichen Redaktion bekommen und muss die Änderungswünsche des Verlages nun schleunigst umsetzen…). Und zu guter Letzt war auch Deutschland ein Grund für die lange Blog-Pause, denn die letzten fünf Wochen haben wir in der Heimat verbracht.

Pünktlich zum Osterfest landeten wir am Karfreitag in Düsseldorf. Noch im Bereich der Gepäckbänder wurde mir bewusst, dass ich wieder auf deutschem Boden war: Da Mias Schnuller einmal zu viel auf dem Flughafenboden gelandet war, musste er vor dem nächsten Gebrauch dringend abgewaschen werden. Ich überlegte schon fieberhaft, wo ich möglichst schnell eine Flasche mit Trinkwasser herbekäme, um den Schnuller im Badezimmer abspülen zu können, als mir plötzlich klar wurde: Ich brauchte gar keine Flasche mit Trinkwasser! Ich war wieder in Deutschland und konnte den Nuckel ganz einfach unter das Wasser halten, das aus dem Hahn kam. Was für ein Luxus! Der erste von zahlreichen Aha-Momenten während unseres Heimaturlaubs…

Trotz allem mussten wir ebenfalls rasch feststellen, dass auch in Deutschland nicht alles immer so toll organisiert ist, wie man vom Ausland aus gern glaubt. Als Marco unseren Mietwagen reserviert hatte, hatte er Autositze für zwei Kleinkinder – 2 und 3 Jahre alt – mitbestellt. Was uns erwartete, als wir endlich in der Tiefgarage beim gemieteten Wagen ankamen, waren eine schlichte Sitzerhöhung, die eigentlich für größere Kinder gedacht war, und eine Babyschale für Kinder bis zu 12 Monaten. Wir hätten Mias Beine abschrauben müssen, damit sie dort hineingepasst hätte. Dass wir so nicht bis nach Gütersloh fahren konnten war klar. Zumindest Marco und mir. Der Dame der Mietwagenfirma zunächst nicht. Sie hätten keine anderen Sitze, erklärte sie ungerührt. Eigentlich nehme ich mich in solchen Situationen immer sehr zurück und sage selten meine Meinung. Aber ich hatte gerade 12 Stunden mit zwei Kleinkindern im Flugzeug verbracht, hatte mal wieder erleben müssen, wie es ist, wenn heißes Essen und überschwappende Getränke auf den ausklappbaren Tischchen immer wieder durch Tritte von kickenden Kinderfüßen getroffen werden. Und genauso sahen meine Nerven aus. Also sagte ich diesmal meine Meinung. Mit dem Erfolg, dass die Dame von der Mietwagenfirma los eilte, um zumindest Ersatz für die Babyschale zu finden. So fuhren wir schließlich mit einem für eine 2-Jährige passenden Kindersitz einer anderen Mietwagenfirma los Richtung Gütersloh, wo meine Eltern, auch bekannt als „OmaOpa“, schon sehnsüchtig auf uns warteten.

Der Urlaub verging wie im Fluge. Nach zwei Wochen in Gütersloh fuhren wir weiter nach Nürnberg, wo sich Marcos Mutter und Geschwister über ein Wiedersehen freuten. Die nächste Station hieß Berlin, wo es Treffen mit vielen lieben Freunden gab, bevor es zum Abschluss noch einmal nach Gütersloh ging und von dort aus am Donnerstag der letzten Woche wiederum nach Düsseldorf, um den langen Flug über Dubai zurück nach Dhaka anzutreten.

Mit sechs Koffern, die insgesamt 120 Kilogramm auf die Waage brachten. Niemals hätte ich geglaubt, dass wir die großzügige Gewichtsbegrenzung von Emirates Airlines sogar überschreiten würden – aber tatsächlich mussten wir eine Stunde vor Abfahrt noch einmal alle Koffer öffnen, hier und da schwere Dinge herauspulen und zurücklassen, da unser Gepäck ein Übergewicht von 10 Kilogramm hatte, was uns schlappe 450 Euro gekostet hätte… Man kann vermutlich erst nachvollziehen, warum wir in Deutschland stets wie die Irren einkaufen und selbst 120 Kilogramm für vier Personen nicht ausreichen, wenn man eine Zeit lang in einem Land wie Bangladesch gelebt hat. Natürlich bekommt man hier viele Dinge, die wir aus unserem Alltag nicht mehr wegdenken können – aber zum einen nur in einer sehr begrenzten Auswahl und zum anderen kostet hier alles doppelt bis dreifach so viel wie in Deutschland. Wer umgerechnet sieben Euro für ein Stück Gouda zahlen muss, bringt sich also einen kleinen Käsevorrat aus Deutschland mit. In der Gesellschaft einiger Tafeln Schokolade und eines Kühlpads überlebte dieser Käse, gut verpackt in einer Isoliertüte, tatsächlich unbeschadet den heißen Transfer in Dubai und erreichte wohlbehalten unseren XL-Kühlschrank in Dhaka. Als ich beim Auspacken unserer Koffer auf die Drogerieartikel von DM stieß, musste ich mir tatsächlich ein paar Tränen verkneifen – immerhin wird es ein Jahr dauern, bis ich wieder in einem deutschen Drogeriemarkt stehen werde. Erst, als Marco vergebens nach einer Packung Kaffeebohnen suchte, merkten wir: Ein Koffer fehlte. Ja, wir hatten tatsächlich ein Gepäckstück am Flughafen stehen gelassen. Zum Glück stand es am nächsten Morgen immer noch dort, als Marco den kleinen Koffer einsammelte. Natürlich war er der einzige unserer sechs Koffer, der nicht abgeschlossen war. Aber es fehlte nichts – weder die Kaffeebohnen, noch meine neuen Turnschuhe …

Apropos vergessenes Gepäckstück: Die Angst vor Terroranschlägen scheint den Flughafen von Dubai noch nicht erreicht zu haben. Während unseres vierstündigen Aufenthaltes verbrachten wir zwei Stunden am Rande eines Kinderspielplatzes, wo sich unsere Jüngste amüsierte, während unsere Ältere, erschöpft von einem Kindersendungs-Marathon im Flugzeug, tief und fest schlummerte (wie haben Eltern eigentlich früher, als es in den Rückenlehnen der Flugzeugsitze diese Fernseher noch nicht gab, 12-stündige Flugreisen überlebt??). Und während dieser ganzen zwei Stunden stand ein herrenloser Leder-Rucksack unweit des Eingangs zum Spielplatz, obwohl Marco das Aufsichtspersonal darauf hingewiesen hatte. Der Rucksack war immer noch dort, als wir gingen. Ich vermute, er ist es nach wie vor.

Zurück in unserer Wohnung in Dhaka gab es drei unangenehme Begrüßungs-Überraschungen: Die drückende Hitze, die seit Wochen über Südasien lag (erst gestern Abend sorgte ein unwetterartiger Regenguss für ein wenig Abkühlung, so dass die Temperaturen nachts tatsächlich auf 25 Grad sanken …), eine Kakerlake im Badezimmer (bisher waren Ameisen unsere einzigen tierischen Mitbewohner gewesen) – und unser Nachbarhaus, das plötzlich abgerissen wird.

Und zwar, wie mangels großer Maschinen üblich in Bangladesch, per Hand. Bislang hört man aus dem Inneren des Gebäudes nur das Klopfen der Hämmer und Spitzhacken auf Stein und Beton; draußen sitzen Frauen und zertrümmern in mühevoller Handarbeit die Ziegelsteine, die sich um sie herum auftürmen. Da ein Großteil unseres Stadtviertels Gulshan eine einzige Baustelle ist, wissen wir, was dieser Abriss nebenan verheißt: Bald wird dort ein Hochhaus entstehen, was Baulärm rund um die Uhr verspricht. Was wiederum bedeutet, dass wir entweder doppelt verglaste Fenster brauchen (mal sehen, ob unser Vermieter das mitmacht) – oder, nach nur einem dreiviertel Jahr in unseren neuen vier Wänden, schon wieder umziehen müssen. Es bleibt also spannend hier in Bangladesch.

So, jetzt muss ich aber schnell zurück ans Manuskript. Bis bald!

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